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Tapas! Werde zum ultimativen Kenner der spanischen Häppchen

Tapas! Werde zum ultimativen Kenner der spanischen Häppchen

Es war einmal vor langer Zeit, als der spanische König Alfonso XIII im windigen Cádiz ein Glas Wein bestellte. Der Kellner beschloss das Getränk mit einer Scheibe Schinken vor dem vom Wind aufgewirbelten Staub zu schützen. Staubig oder nicht, der extra Jamón zum Wein kam super beim König an, welcher daraufhin anordnete, dass stets kleine Tapas zu Getränken serviert werden sollten… Ende.

Königlich oder nicht, wir haben dir 3 Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Freunde in den Tapas-Bars Spaniens beeindrucken kannst.

1. Tapas: Manchmal kostet's, manchmal nicht  

Bei Städtereisen nach Madrid, Granada oder Barcelona findest du an jeder Ecke klassische Tapas. Hier kannst du dir den Bauch mit Jamón Ibérico, Manchego Käse, Patatas Bravas oder Pimientos vollschlagen. Die spanischen Klassiker werden auf kleinen Tellern und meist als mundgerechte Häppchen serviert, doch auch hier gibt es Unterschiede. Während du z.B. in den Bars von Madrid, Granada und Leon oft Tapas gratis zu deinen Getränken dazu bekommst, musst du in Barcelona, Sevilla und anderen Teilen Andalusiens meistens dafür bezahlen.

DeliverooUnser Tapas-Tipp:

Wenn du großen Hunger hast, bestell dir die Spezialitäten deiner Wahl in sogenannten „raciónes" (Portionen) oder auch „medio raciónes" (kleine Portionen). So kannst du die Vielfalt der spanischen Küche erleben und hast eine gute Grundlage für den Sangria.

2. Ab in die Bar!

Auf der Reise durch Spanien wird man vergebens nach schicken Tapas Restaurants suchen. Tapas wurden ursprünglich als Snack zu alkoholischen Getränken serviert und sind ihrem Ursprungsort bis heute treu geblieben: Bars!

Die Snacks genießen sich am besten in ungezwungener Atmosphäre, mit vielen Freunden und viel Gelächter, oft bis spät in den Abend hinein.

DeliverooUnser Tapas-Tipp:

In Tapas Bars gibt es häufig keinen Service und man muss sich sowohl Getränke, als auch Tapas direkt an der Bar bestellen. Tapas sind übrigens weder Vorspeise, noch Hauptgericht. Die Häppchen sind eher als Überbrückung bis zur nächsten Mahlzeit gedacht und viel wichtiger als was man isst, ist die Gesellschaft dabei.

3. Pintxos vs. Pinchos

Im Baskenland, der nördlichen Region Spaniens, kommst du bei der Frage nach Tapas nicht weit, denn hier werden sie ausschließlich Pintxos genannt: kleine Appetithäppchen, die an Spießen oder Zahnstochern serviert werden (von dem spanischen Wort „pinchar", aufspießen). Beliebte Pintxos sind La Gilda - eingelegte Anchovis mit grünen Oliven und Pfeffer - frisches Foie Gras, Miesmuscheln und Txuleta - gegrillte Rindersteakstreifen. In Pintxos-Bars holst du dir die Spezialitäten an der Bar und die Rechnung ergibt sich am Ende je nachdem, wie viele Zahnstocher auf deinem Teller liegen.

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Etwas weiter im Inland, Richtung Salamanca findet man dann die Pinchos. Obwohl Wort und Konzept sehr ähnlich sind, gibt es doch kleine Unterschiede. Zum Beispiel wird hier häufig auf die Spieße verzichtet und stattdessen zu Brotscheiben gegriffen. Während man für Pintxos immer bezahlen muss, gibt es Pinchos ab und zu gratis zum Getränk dazu.

Unser Tapas-Tipp:

In den Pintxos Bars ist es nicht immer ganz klar, ob man selbst zugreifen darf oder bedient wird. Frage in diesem Fall den Barmann einfach nach einem Teller - ¿Tienes un plato? Wenn er den Teller erwartungsvoll in der Hand hält, dann deute auf die Pintxos deiner Wahl. Wenn er dir den Teller reicht, bedeutet das Selbstbedienung.

Lust auf Serrano, Croquetas und Co. bekommen? Bestell dir Tapas Highlights direkt nach Hause, zum Beispiel von Faro in Berlin, aus der Cordo Bar in München oder von Tapas Arriba in Köln.

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