1. Esskultur
  2. Internationale Restaurants sind ja schön und gut, doch lass uns einmal die deutsche Küche unter die Lupe nehmen
Die deutsche Küche und ihre regionalen Spezialitäten

Internationale Restaurants sind ja schön und gut, doch lass uns einmal die deutsche Küche unter die Lupe nehmen

Beim Gedanken an Esskultur wird nur den wenigsten als Erstes Deutschland einfallen, hat sich die Kulinarik hierzulande doch noch nicht so entwickelt, wie man es zum Beispiel aus Frankreich kennt. Die Franzosen, ja, die verstehen was vom Kochen - nicht umsonst kommt der Begriff „Haute Cuisine" (gehobene Küche) aus dem Französischen. Doch die Deutschen? Bevor die Deutschen als reine Currywurst-Esser abgeschrieben werden, sollte man sich die deutsche Küche etwas genauer ansehen. Tatsächlich gibt es auch in Deutschland eine beeindruckende Esskultur, die sich über die Zeit und durch die Geschichte entwickelt hat.

1. Regionale Spezialitäten anstelle eines Nationalgerichts

Soll man für Deutschland DAS eine Nationalgericht nennen, wird es schwierig. Die deutsche Küche lässt sich vielmehr nach Region benennen, denn je nachdem, wo man sich in Deutschland gerade aufhält, findet man völlig andere Spezialitäten. Im Herzen Europas gelegen, wurde Deutschland von verschiedensten kulinarischen Einflüssen geprägt. Abgesehen von den verschiedenen Regionen in den Bergen und am Meer, sowie dem kälteren Wetter im Norden und dem wärmeren Süden, wurde auf Speisen in Deutschland in der Geschichte von verschiedensten Nationen Einfluss genommen. Dank der heutigen dezentralen Kultur des Landes, mit Metropolen über das gesamte Land verteilt, konnten sich verschiedene regionale Küchen etablieren, die zum Teil ähnlich, zum Teil jedoch vollkommen einzigartig sind. Da lohnt es sich, in Deutschland auf kulinarische Entdeckungstour zu gehen.

2. Fleisch in der deutschen Küche – vom Schwein zum Rind und zur allgegenwärtigen Wurst

Was früher aufgrund des hohen Preises Mangelware war, ist heute in ganz Deutschland, besonders jedoch im Süden Deutschlands zu finden: Fleisch. Gerichte wie der rheinische Sauerbraten aus gebeiztem, geschmorten Rindfleisch, die Schweinshaxe und natürlich das Schnitzel sind wahre deutsche Klassiker. Besonders bekannt: Das Eisbein mit Sauerkraut. In Berlin im Budike gibt's genau das, und noch viele weitere deftig-deutsche Gerichte. Als günstigere Variante wurde bereits früher gerne zur Wurst gegriffen. So sind besonders die Blutwurst, wie beispielsweise im „Himmel un Ääd" aus dem Rheinland, als auch die Leberwurst beliebt. Kassler und Leberkäse sind besonders in Süddeutschland verbreitet. Jede Region hat dabei ihre eigene Art der Wurst, wie Frankfurter, Nürnberger, Weißwurst usw. Natürlich darf auch die beliebte Currywurst nicht unerwähnt bleiben.

3. Ohne die Kartoffel geht nix

Besonders im Süden sind Mehlspeisen wie Maultaschen und Spätzle beliebt. Aufgrund der weit verbreiteten Landwirtschaft gab es hier schon immer Weizen im Überfluss. Besonders im Schwabenland gelten Spätzle aus Mehl, Ei und Wasser als universelle Beilage zu Fleischgerichten. In Sachsen und Thüringen gehören Klöße oder böhmische Knödel als Beilage auf den Teller, in Norddeutschland ist stattdessen die Salzkartoffel weiter verbreitet. In ganz Deutschland lässt sich die Kartoffel in verschiedenen Formen finden, gekocht, mit Speck gebraten, in Form von Puffern, im Kartoffelsalat, als Pommes und Kroketten, zerdrückt, gebacken oder auch als Kartoffelkloß. Im Tegernseer Tal – Bräuhaus in München warten typisch bayrische Spezialitäten mit Kartoffeln und Klößen in Mengen. Probiert den Schweinebraten mit Kartoffelklößen – ein Klassiker aus dem Süden Deutschlands.

4. Backe, backe Kuchen… und Brot, Brötchen und Brezel

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Die Deutschen lieben es, zu backen - nicht umsonst kommen einige der besten Kuchen und Torten aus Deutschland. Doch nicht nur süßes Gebäck ist hierzulande beliebt, viel wichtiger sind die vielen Brote und Brötchen, die das deutsche Frühstück und andere Brotzeit so herausragend machen. Andere Länder erblassen schon fast vor Neid, keiner kriegt das Brot so richtig hin, wie die Deutschen. Im Wirtshaus Rechthaler Hof in München kriegt ihr original deutsches Frühstück, von der ofenfrischen Brezel zum deutschen Bauernbrot.

5. Ökologisches Deutschland – es geht auch gesund und weniger deftig

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Beim Gedanken an Schnitzel, Haxe, Currywurst, Torten und Klöße wirkt Deutschland nicht gerade als Ort der leichten und gesunden Gerichte. Tatsächlich hat sich die deutsche Küche in den letzten Jahren jedoch dem Gesundheitstrend angepasst. Leichtere Küche und eine gesundheitsbewusstere und nachhaltigere Lebensweise sind das Ergebnis. Inzwischen lassen sich zunehmend viele Restaurants finden, die sich auf vegetarische bzw. vegane und vor allem gesunde Küche spezialisiert haben. Der Klinglwirt in München bietet deutsche Köstlichkeiten in Bioqualität. Eine gesunde Alternative also, serviert mit knackigem Salat und frischem Brot: Bio-Schupfnudeln mit Gemüse.

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