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Kalter Hund und Ochsenaugen – so skurril klingen deutsche Desserts!

Wonach schmeckt Kalter Hund? Finde es heraus mit unseren Top 4 der witzigsten Desserts

Ab und zu muss man sich ja doch ein wenig wundern über so manche Essgewohnheiten, die aus anderen Kulturen und Ländern überliefert werden. Denkt man nur mal daran, dass in vielen Teilen Asiens Insekten als Delikatesse gelten oder die Australier sich mit ihrem Vegemite eine braune dicke merkwürdig schmeckende Masse morgens auf ihr Brot schmieren. Ja, da fragt man sich was da los ist, aber wenn man mal genau drüber nachdenkt, müssten die sich in Deutschland aufhaltenden Touristen oder hier lebenden Ausländer nicht viel eher über einige unserer Spezialitäten den Kopf schütteln? Was für uns vielleicht ganz alltäglich klingt, kann bei anderen für leichtes Unverständnis sorgen, denn was hat wohl ein „Kalter Hund" mit Kuchen zu tun? Oder wie kommt man bloß auf die Idee „Ochsenaugen" mit Wonne zu verzehren? Wir haben mal nach den lustigsten Süßigkeiten in deutschen Großstädten geforscht, die für Verwirrung sorgen könnten.

1. Kalter Hund

Wer kennt ihn nicht – den Lieblingskuchen, der in der Kindheit auf nahezu allen Geburtstagen serviert wurde? Dafür haben sich viele Mütter in die Küche gestellt und abwechselnd eine Schokomasse und Butterkekse in eine Kastenform geschichtet, was sich im Kühlschrank zum Kuchen verfestigt hat. Der Kalte Hund hat in Wirklichkeit so gar nichts mit einem Tier zu tun, da der Hund sich von einem Grubenwagen (Hunt), ableitet, der durch seine Form zum Namensgeber des beliebten Kuchens der Nachkriegszeit wurde. Der Kalte Hund hat mittlerweile Kultstatus erreicht und Liebhaber wissen es sehr zu schätzen, wenn sie ihn unter der Bezeichnung „Kalte Schnauze" im „Tannenbaum" in Düsseldorf auf der Speisekarte entdecken. Keks und Schokolade ergeben einfach eine traumhaft süße Kindheitserinnerung…

2. Ochsenaugen

Wenn man den Begriff „Ochsenaugen" zum ersten Mal hört, wird bestimmt niemand sofort an knusprige Kekse denken. Bei Ochsenaugen handelt es sich um ein Gebäck, dass aus Mürbeteig besteht, auf den ein Ring aus Marzipan-Makronenmasse gesetzt wird. In diesen Ring werden die Augen in Form von meist roter Marmelade gesetzt. Also, bitte keine Angst vorm Verspeisen dieser traditionellen Plätzchen haben! Der „Spluffin Store" in Berlin ist bekannt für allerfeinste Backwaren und hält stets ein paar Ochsenaugen in veganer Variante auf Vorrat.

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3. Arme Ritter

Naja, „Arme Ritter" klingt jetzt nicht gerade so einladend und wer nicht weiß, worum es sich hierbei handelt, würde vielleicht eine karge geschmacklose Mahlzeit befürchten. Arme Ritter sind jedoch alles andere als das und eher eine verboten gute Süßspeise. Unter der Bezeichnung „French Toast" machen die in süßer Ei-Milch eingeweichten und dann in Fett gerösteten Weißbrotscheiben gleich viel mehr her. In der Kombüse des Hamburger „Frachtraum" werden die Armen Ritter mit Nougat, Bananen und Schokosoße gepimpt. Aber Vorsicht ist angebracht, denn die Dinger machen süchtig!

4. Nonnenfürzchen

An Geschmacklosigkeit hinsichtlich ihrer Bezeichnung sind die „Nonnenfürzchen" wohl kaum zu überbieten. Hierbei handelt es sich um ein Schmalzgebäck aus dem süddeutschen Raum, das in heißem Fett frittiert und anschliessend in Zucker gewälzt wird. Die Amerikaner vergleichen diese entgegen ihrem Namen sehr gut schmeckenden Teigbällchen in der Machart mit den Donuts. Aufgrund der fröhlich bunten und zuckersüßen Frostings, von denen Donuts meist gekrönt sind, können wir uns durchaus auch mit der amerikanischen Variante arrangieren, wie sie im „Donuts & Candies" in München über die Ladentheke gehen.

Hab keine Angst vor verrückt klingenden deutschen Spezialitäten! Vertrau uns einfach und finde heraus wie gut Ochsenaugen oder kalte Hunde schmecken - geliefert von Deliveroo.

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