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Kalter Hund, Soljanka & Co. – Die DDR-Klassiker im Kulinarik-Test

Kalter Hund, Strammer Max und Tote Oma - Die kulinarischen Klassiker aus der ehemaligen DDR

Bevor Burger, Pizza und Co. in die ostdeutsche Küche Einzug nahmen, stand die damalige DDR unter dem starken Einfluss der osteuropäischen Kulinarik und vor allem der Küche Russlands. Noch heute zählen Gerichte wie Soljanka und Pelmeni zur ostdeutschen Küche und werden mittlerweile im ganzen Land als Spezialitäten gefeiert. Gerichte aus der ehemaligen DDR sind meist relativ einfach und günstig zuzubereiten, da die meisten Deutschen in der Ostzone nicht viele Ressourcen zur Verfügung hatten. Was damals als Zeichen der Armut galt, wird heute aber immer beliebter, denn saisonale, regionale Zutaten sind in der nachhaltigen Küche angesagt. Neben deftigen Eintöpfen mit Kartoffeln und Schweinefleisch und verschiedenen Wurstspezialitäten wie der Toten Oma, findet man auch viele Süßspeisen. Da gibt es zum Beispiel Kalter Hund, eine Kekstorte aus Kakaocreme und Butterkeksen oder Gebäck wie Eierschnecken. Wir haben die besten Gerichte für euch gefunden und ausprobiert!

1. Strammer Max – Das Bauernbrot der DDR

Eine Alternative zum typischen Frühstücksbagel mit Cream Cheese ist der Stramme Max, ein klassisches Brotgericht aus der DDR. Der Stramme Max im Romanushof wird auf einem knusprigen Bauernbrot serviert und mit gewürfeltem Schinkenspeck belegt. Statt Speck wird der Stramme Max auch häufig mit Salami oder Plockwurst belegt. Darauf kommen mehrere Spiegeleier, die noch leicht zerrinnen, sobald das Brot geschnitten wird. Jetzt fehlen nur noch Röstzwiebeln und eingelegtes Gemüse wie Essiggurken, und schon ist das ostdeutsche Bauernbrot perfekt.

2. Soljanka – Die deftige Suppe aus Osteuropa

Die säuerliche Suppe mit dem russischen Namen Soljanka wird mit verschiedenen Fisch- oder Fleischsorten, Essiggurken, Kapern, Oliven, Kohl oder Zwiebeln zubereitet. Die Gurkenlake wird dabei benutzt, um den sauren Geschmack der Suppe zu erzeugen. Im russischen Restaurant Aljonuschka wird der Lieblingssuppeneintopf der DDR frisch aufgetischt. Dort wird er mit Schmand und knackigem Roggenbrot serviert.

3. Königsberger Klopse – Fleischknödel in cremiger Sauce

Die Königsberger Klopse trugen in Zeiten der DDR den Namen Kochklöpse und sind schmackhafte Fleischklöße, die aus Hackfleisch vom Rind oder Schwein zubereitet werden. Das Fleisch wird mit gehackten Sardellen, in Wasser eingelegtem Weißbrot, Zwiebeln, und Ei vermengt und in einer Brühe aus Salzwasser, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Piment gekocht. Die Brühe wird danach für die Sauce gesiebt und mit einer Mehlschwitze, Sahne und einem Eigelb verdickt. Oft werden auch Kapern in die Sauce hinzugefügt und Pellkartoffeln als Beilage serviert. Wer jetzt schon ordentlich Hunger bekommen hat, kann sich die Königsberger Klöpschen im omaRosa Café bestellen.

4. Pelmeni & Wareniki – Teigtaschen aus dem Osten

Der starke Einfluss Russlands und der Ukraine zeigt sich auch wieder in diesem ostdeutschen Lieblingsgericht. Die deftigen Teigtaschen Pelmeni erinnern an italienische Tortellini oder Ravioli und sind mit Hackfleisch, Zwiebeln und Gewürzen gefüllt. Die gefalteten Taschen werden im Salzwasser gebrüht, bis sie aufschwimmen und mit Schmand oder zerlassener Butter serviert.  Im Gegensatz zu den besonders fleischigen Pelmeni, werden Wareniki mit einer Mischung aus Gemüse und Fleisch gefüllt oder können auch vegan oder vegetarisch zubereitet werden, zum Beispiel mit Süßkartoffeln oder Spinat. Besonders lecker finden wir die Wareniki Kiev im Café Datscha, die eine Kartoffelfüllung beinhalten und  mit einer Steinpilz-Käse-Sauce serviert werden.

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