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Was macht ein gutes Curry aus? Frankfurts beste Inder wissen Bescheid!

Was macht ein gutes Curry aus? Frankfurts beste Inder wissen Bescheid!

Wenn die winterlichen Temperaturen unter den Nullpunkt fallen, sehnen wir uns oft den Sommerurlaub herbei. Eine Reise in den Süden, Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, der Geruch exotischer Früchte in der Nase und feurige Gerichte am Gaumen – wer hätte darauf jetzt keine Lust? Leider herrscht in der Urlaubskasse gähnende Leere und wir sparen bereits auf den Skiurlaub und die Weihnachtsgeschenke. Kein Problem! Denn in einer Metropole wie Frankfurt finden wir die fremden Geschmäcker des Orients direkt vor der Haustür – oder lassen sie uns aufs Sofa liefern! Aber wo gibt es die besten Currys in Frankfurt und was zählt eigentlich als Curry?

Curry – Was genau ist das eigentlich?

Wir alle kennen und lieben es. Aber was kommt eigentlich in ein Curry hinein? Der Übergriff „Curry" steht für eine Gewürzmischung, die aus unterschiedlichen Zutaten bestehen kann. Darunter fallen vor allem Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander, die den klassischen Geschmack Indiens erzeugen, aber auch Paprikapulver, Ingwer, Zimt und vieles mehr. Natürlich darf im Currypulver die Schärfe nicht fehlen, daher ist Chili oder Cayennepfeffer ein weiterer unerlässlicher Bestandteil der Mischung. Heutzutage denken viele bei dem Wort „Curry" an den fertigen Eintopf, der mit Hilfe der genannten Gewürze zubereitet wird. Diese vegetarischen oder fleischhaltigen Gerichte werden zu einer sämigen Konsistenz verkocht und mit indischem Käse oder Joghurt verfeinert. Dazu wird noch ein schmackhaftes Naan-Brot serviert und schon ist die kulinarische Reise nach Indien aufgetischt.

1. eatDOORI

Im eatDOORI im Bahnhofsviertel wird die indische Straßenküche ordentlich zelebriert. Die moderne Interpretation indischer Geschmäcker hat genau die richtige Schärfe für feurige Frankfurter, die sich nach einem Kurzurlaub in die Ferne sehnen. Besonders beliebt ist das milde Kokosnusscurry „Korma" mit Kardamom und Cashewnüssen. Korma leitet sich von dem Wort „schmoren" ab und steht für Fleisch und Gemüse, das in Brühe und Joghurt geschmort wird. Korma wird nicht zu heiß gekocht, damit der Joghurt nicht gerinnt, sondern langsam und schonend gegart. Im alten Indien galt das Gericht als eine besondere Leckerei, die nicht alltäglich gegessen wurde. Oft wurde Korma sogar als Speise für Könige bezeichnet. Na, schon Hunger bekommen?

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2. Condi Mantra

Das Condi Mantra in Sachsenhausen bietet seinen Besuchern klassische indische Küche mit authentischen Zutaten und Geschmäckern. Unter den Vegetariern wird vor allem das „Palak Paneer" heiß geliebt. Palak bedeutet im Indischen Spinat und steht für den dickflüssigen Cremespinat, der als Grundlage für das Curry dient. Paneer, oder im deutschen Panir geschrieben, ist der schmackhafte indische Frischkäse aus Heumilch, der auch in bekannten Gerichten wie „Malai Kofta" zum Einsatz kommt. Der Panir hat eine Ricotta-ähnliche Konsistenz, ist schnittfest und ungesalzen. Er wird nach dem Kochen gewürfelt in den heißen Spinat eingerührt und mildert das scharfe Curry ab. So entsteht die perfekte Mischung aus feurig und rahmig. Jetzt fehlt nur noch ein leckeres indisches Brot zum Eintauchen. Condi Mantras Auswahl an Naan und Roti kann sich sehen lassen, also keine Sorge – hier ist für jeden das Richtige dabei!

3. Saravanaa Bhavan

​Das Saravanaa Bhavan gehört zu einer der größten indischen Restaurantketten weltweit. Mit mehr als 30 Lokalitäten in Indien und mehr als 40 Ablegern weltweit, hat das Restaurant seine Qualität bereits mehrfach bewiesen. Unter den Spezialitäten findet sich das Gericht Kaima Idly, für das die indische Kette berühmt ist. Wer ein Kochrezept für Kaima Idly sucht, stößt meistens auf Rezepte im "Stil von Saravanaa Bhavan" - das sagt doch schon alles! Dabei werden gedämpfte Küchlein angebraten und mit Currygewürzen vermengt. Dazu gibt es Raita, eine Beilage aus Joghurt, Gurken und Minze, die Ähnlichkeit mit dem griechischen Tsatsiki hat.

4. Indian Curry Castle

Im Indian Curry Castle ist der Name Programm. Nicht nur gibt es ausreichend verschiedene Currys auf dem Menü, sie schmecken auch noch königlich lecker. Wer das Lamm Madras noch nicht probiert hat, sollte dies ganz schnell nachholen. Das zarte Lammfleisch wird dabei in einem Kokosmilchcurry gegart und mit reichlich Senf gewürzt. Dabei darf natürlich Chili nicht fehlen, denn das Lamm Madras ist ganz schön scharf. Dazu wird Reis oder heißes Naan-Brot serviert. Yummy!

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